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Kanalhausanschluss

Die Entwässerungsleitung vom Straßenkanal bis zum Grundstück wird als Anschlusskanal bezeichnet. Der Grundstücksanschluss bis einschließlich der ersten Reinigungsöffnung auf dem Grundstück ist im Regelfall mit Mindestdurchmesser DN 150 auszuführen. Die Erstellung des Anschlusskanals ist Firmen vorbehalten, die eine Zulassung von der SEH oder Stadtverwaltung erhalten haben.



Der Anschlussstutzen verbindet die öffentliche Kanalisation mit den privaten Entwässerungsleitungen. Die Verbindung wird hergestellt, indem ein beauftragter Fachunternehmer nach schriftlicher Zustimmung durch die SEH eine Kernbohrung am städtischen Kanal erstellt und ein geeignetes Formstück als Verbindungselement setzt. Grundsätzlich ist die Anbindung von Grundstücksanschlussleitungen in Revisionsschächten nicht statthaft. Der Stutzen ist nach Möglichkeit im Kämpfer der Rohrleitung mit einer Überhöhung (Differenz von der Kanalsohle und Sohle des Grundstücksanschlusses) bündig einzubauen.