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Arbeiten am Anschlusskanal

Arbeiten an Anschlusskanälen sind nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung der SEH zulässig. Darüber hinaus sind bei der Stadtverwaltung Herne eine Genehmigung des Aufbruches öffentlicher Verkehrsflächen sowie ggfs. eine verkehrsrechtliche Anordnung zu erwirken.

Die SEH erlaubt Firmen, die aufgrund entsprechender Prequalifikation gelistet sind, Entwässerungsarbeiten in offener Bauweise im öffentlichen Bereich durchzuführen. Firmen die nicht gelistet sind, aber über nachweislich ausreichende Qualifikationen und identische Voraussetzungen verfügen, können im Einzelfall nach Vorlage entsprechender Unterlagen vor Baubeginn eine Erlaubnis von der SEH erteilt bekommen.

Die Abnahme der Arbeiten erfolgt gemeinsam durch den Fachbereich Tiefbau und Verkehr und der Stadtentwässerung Herne.

Voraussetzungen für Arbeiten am Anschlusskanal:

Die auszuführende Fachfirma ist gelistet oder hat folgende Nachweise der SEH vorgelegt.


1. Anerkennung der Entwässerungssatzung

2. Eintrag in der Handwerksrolle, Güteschutz Kanalbau, oder gleichwertig.

3. Nachweis der Ausstattung und Referenzen

4. Nachweis einer Haftpflichtversicherung


  • Die Aufbruchgenehmigung und verkehrsrechtliche Anordnung von der Stadt Herne sowie die Zustimmung von der Stadtentwässerung Herne wurden eingeholt.
  • Der Baubeginn ist spätestens ein Arbeitstag (Mo – Fr)  vor der Maßnahme anzuzeigen.
  • Die Abnahme erfolgt durch den Fachbereich Tiefbau und Verkehr, sowie durch die SEH.
  • Die Gewährleistung für ausgeführte Arbeiten beträgt 5 Jahre.

Die SEH überwacht Fremdeingriffe in das städtische Kanalisationsnetz zur Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen Anbindung.

Den vollständigen Text der Bestimmungen für die Ausführung von Anschlusskanälen im öffentlichen Straßenland und den Anschluss an die öffentliche Abwasseranlage gemäß §§ 12 und 13 der Entwässerungsstatzung für die Stadt Herne kann in der unten angegebenen Pdf- Datei eingesehen werden.